Kann die Nichtübereinstimmung mit Geschlechterrollen das Sexualleben beeinflussen, und was kann man dagegen tun?

Redaktion

Antwort

Ja, das kann sie. Eine Studie hat gezeigt, dass je stärker eine Person ihre Nichtübereinstimmung mit Geschlechterstereotypen wahrnimmt, desto höher ist das Risiko sexueller Dysfunktionen – zum Beispiel vermindertes Verlangen oder Probleme mit der Erregung. Das ist jedoch kein direktes Urteil: Die negative Wirkung wird weitgehend durch soziale Unterstützung erklärt. Wenn nahestehende Menschen einen akzeptieren und nicht verurteilen, reduziert dies Stress und Angst, die die intime Nähe beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die einen unterstützen, und bei Schwierigkeiten einen Psychologen oder Sexualtherapeuten aufzusuchen.